w'orpcncr Ausgabe, auch, mil geringen Ausnahmen, in derselbenReihenfolge. Es ist durchgängig die wörtliche Uebersetzung je-nes vlämischen Textes zu erkennen.
Bei der, wie es aus Dr. Mosers Miltheilungen über denText der Ausgabe v. J. 1532 sich ergiebt, beinahe buchstäb-lichen Uebereinstinnnung mit der vorliegenden, muss als dieeinzige Ausnahme erwähnt werden, dass 1532 die Eule genanntwird: vng calmant, bei A. Eotrian: und zu Anvers: vng cahuet,in der später zu erwähnenden Ausgabe des Bonfons schon wienoch heute: vn chahuant.
9.
1539 .
Ulenfpiegel | De fa vie de fes oeuures, | et merueilleu-fes auentures par luy faictes : et des grandes | fortunes cpiil aeu: Ieql par nuiles fallaces ne fe laiffa trom- | per: nouuelle-mët tranflate & corrige de flamed en francoys.
Die Verzierungen und der Holzschnitt des Titelblattes, so wiedes ganzen Buches sind dieselben, wie in der vorgedachten Aus-gabe des Alain Lotrian, mit den gleich zu erwähnenden Ausnah-men. Bogen A—K iii, 40 unpaginirte Blätter in 4. Am Schlüsse:
CL Imprime nouuellement a Aimers en | lan M.CCCCC.XXXIX.
Das einzige bekannte Exemplar ist auf der Bibliothek zuWolfenbtittel vorhanden. Es finden sich auf dem Titelblatte undanderen Holzschnitten nicht die eine Einfassung bildenden Holz-schnitte. Auf dessen Rückseite steht die Vorrede überschrieben:Prologue. Unter derselben steht ein anderer Holzschnitt überdenselben Gegenstand, wie auf der Vorderseite, Ulenspiegel hin-ter dem Vater auf dem Pferde liegend, welcher letztere Holz-schnitt auch zu der betreffenden Erzählung wiederkehrt, ganz sogezeichnet, wie bei A. Lotrian. Auf F ii ist zu der Erzählung,wie Ulenspiegel sich bei einem Hufschmidt verdingt, und noch ein-mal auf II iii zu dem Abentheuer in Eisleben, der schon aufD ij gegebene zu dessen Schwanke mit dem Herzoge von Lüne-burg gehörige Holzschnitt, wiederholt. Bogen G iii ist zu derErzählung von seinem Abentheuer als Koch zu Hildesheim der