Die XXVII. lésion.
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liehe gnad. Alfo weifz ich das fünvar, daz nieman mein ar-heil, die ich gemalt hon, geftrafen mag, l'o künftlich vnd fo mei-fterlich, vnd auch fo von fehonen färben vnd angefi eilten . 33 DerIantgraf entfach anders mit dan die weifz wand, vnd gedacht inim felber: folt ich ymer ein hurnkind fein, fo lieh ich doch an-ders mit dan ein weifze wand. Jedoch Tagte er vinb gliinpfswillen: "lieber meifter, vns heniigt wol an eu wer arbeit, dochhon wir fein nil gnûg verftant zû erkennen , 53 vnd gieng damitvfz dem fal. Alfo nti da der Iantgraf zü der fürftin kam, dafragt fie in: "ach, gnediger herr, waz malet doch euwer freiermaler? ir hon es befehen ; wie gefallet euch fein arbeit? ichhon fchwachen glauben darzü, er field als ein fclialk.” Derfürft fprach: "liebe frau, mir gefalt fein arbeit fuberlich wol,vnd thüt im noch recht . 33 Die fraw fprach: "ach gnediger herr,miifzen wir es nit auch befehen ? 33 “Ia, mit des meifters wil-len . 33 Sie liefz Vlenfpiegeln fordern, vnd hegert auch zü fehenfein gemelte. Vlenfpiegel fprach zü ir, wie zu dem fürften,wer nit recht eelicli geborn wer, der künt fein arbeit nit fehen.Indem da gieng die fürftin mit acht iunkfrawen vnd einer thürinin den fal, da zoch Vlenfpiegel das tuch aber hinder ficli wievor, vnd erzalte da der grelin auch das herkummen der lant-grefm, ye ein ftück nach dem andern. Aber die fürftin vndiunkfrawen fchwigen alle ftil, nieman lobt oder fchalt das ge-melt, ir ¡etlicher was leid, daz ir vnrecht was, von vater odermuter her. Vnd zft dem letften da hüb die thorin an vndfprach: "liebfter meifter, nün ficli ich nicht von gemelt vndfolt ich all mein lebtag ein hürenkint fein.” Da gedacht Vlen-fpiegel: daz wil nit gut werden, wollent die thoren die warheitTagen, fo mufz ich warlich wanderen, vnd zoch das in ein ge-lechter. Indem gieng die fürftin hinweg, wider zft irem herren,der fragt fie, wie ir das gemelt gefiel? Sie antwurt im vndfprach: "gnediger herr, es gefalt mir als wol, als euwern gna-den. Aber vnfer thörin gefeit es nit, fie fpricht, fie fell keingemelt, defzgleichen auch vnfer iunkfrawen, vnd beforg, es feybiibery in der fach.” Das gieng dem fürften zü herzen vnd ge-dacht, ob er fchon betrogen wer, liefz doch Vlenfpiegel lagen,daz er fein fach fchickt. Das ganze holgefind mufzt fein arbeit