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demie der Wissenschaften zurück. In ihrer Stiftungsurknndewurde der Akademie die Aufgabe gestellt, das, „was zur Er-haltung der teutscheu Sprache in ihrer anständigen Neinigkcit,auch zur Ehre und Zierde der tentschcn Nation gereichet, ab-sonderlich mit zu besorgen." Selbst Friedrich der Große, derbald nach seinem Regierungsantritte im Jahre 1744 der Aka-demie neue Satzungen gab, empfahl ihr zwar mit Nachdruck diePflege der deutschen Sprache, doch wurde gleichzeitig die fran-zösische Sprache für ihre eigenen Abhandlungen Angeführt, unddamit die deutsche Sprache wieder herabgesetzt und ausgeschlossen.Erst etwa fünfzig Jahre später, 1792, erinnerte sich der ver-dienstvolle Minister Graf von Herzberg, welcher Kurator derAkademie war, der dieser Anstalt schon in die Wiege gelegtenhochwichtigen Aufgabe. Er vereinigte die deutschen Mitgliederder Akademie „zur Ausführung des großen Planes, den der un-sterbliche Leibnitz schon bei Errichtung der Akademie zu Anfängedes Jahrhunderts bezweckte, nemlich auf die Vervollkommnungder deutschen Sprache hinznarbeiten." Es wurde ein eigener Aus-schuß bestellt, und die Akademie schrieb danach fünf Preisfragenans, die sich ans die Reinigung der deutschen Sprache von deneingcdrnngenen Fremdwörtern beziehen. Die hierdurch veran-laßt«: Abhandlung Joachim Heinrich Campe's, „Grundsätze,Regeln und Grünzcn der Verdeutschung," ist, erweitert und miteinen: Wörterverzeichnisse versehen, als „Wörterbuch zur Erklä-rung und Verdeutschung der unsrer Sprache anfgcdrungenenfremden Ausdrücke" 1801 zu Brannschmeig erschienen. Denzweiten Preis hatte August Kindcrling erhalten, dessen Ab-handlung „Über die Reinigkeit der Deutschen Sprache u. s. w."bereits 1795 zu Berlin herauSgcgeben wurde. Ich will auf dieseverdienstlichen Bemühungen hier nicht weiter Angehen, da sie ge-lehrter Art sind und die Kraft eines offnen Aufrufes, der rechtaus dem Herzen käme, nicht besitzen. Auch ist ja wohl allgc-