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ganzen Reihe andrer Orte ist alles Etage; man hat den Aus-druck Wohnung, Stock, Geschoß, Stockwerk daselbst vollständigverlernt; natürlich sagt man auch nicht Erdgeschoß, sondern Partcrre-etagc. Keller ist zu gemein: man hat nur noch ein Souterrain.Diese traurigen Ausdrücke sind in Leipzig sogar in die amtlichenSteuereinschätznngslisten übergegangen. Im Brühl'schen Gartenzu Dresden liest man: „Entroe zum Restaurant des k. Belvedere— I. Etage," in dem benachbarten Tharandt: „Hotel zum Bad,Restaurant, Logis, Pension," unter sechs Wörtern nur zweideutsche, in Potsdam am Bahnhof: „Restauration; Dejeunersund Diners werden sofort servirt," am Bahnhofe in Börßum:„llable ck'kiöte ä Couvert 2 M." In Köln kann man an der Eckeder Schiffbrücke ein „Oute Restaurant äu grauä Rbeinbsrg"bewundern. In Goslar giebt man „Abonnements-Concerte imLean jarcliu." In Salzburg ist angeschrieben „Feuerlösch-Requisiten-Depositorium," als hätte man sich sieben Jahre ge-quält, um etwas recht abgeschmacktes zu Tage zu fördern. DieBerliner Stadtverwaltung läßt Realsublevationsbeiträge erheben.In Prag steht am Rathanse folgende Inschrift: „Stadtbüreauund Gasinstallations-Etablissement der Gemeinde-Gasanstalt."Ich vermuthe, daß hier eine tschechische Verschwörung im Spielewar, um die deutsche Sprache vor deu Augen einer Stadt, derengrößerer Theil dein Deutschthnm feindlich ist, herabzusctzen lindzu schmähen. In Wien liest man im Rundbau der ehemaligenWeltausstellung: „Tour- und Retourfahrt 30 Kr." Der Gast-hofsbesitzer I. Ullrich zu Tetschen an der Elbe, der sich HSteliernennt, empfiehlt „zu Festivitäten Couverts in gustiöser Form."Das „Büreau Germania" in Dresden „placirt Commis jederBranche"; es sollte sich Quatschelia und nicht Germania nennen.In Hamburg hat man eine „Arkaden-Passage" und in Potsdameine „Allee nach Sanssouci." In Eisenach gab es sogar „Knh-küse aroirmtigue," und in Berlin einen „Premierlieutenant g, 1a.