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wir weiter. „Der Erfolg"! Gleich auf der erste»Seite: „brillant,brillant!" und dies „brillant" reißt nicht ab. „Provocatorisch,brillant, adieu, brillant, Fcuilletonwitz, Requisit, Nendez-vons,Cousin, obscnr, impertinent, Dementi, plausibel, amüsant, amüsiren,expliciren, pikiren, intoniren, echanffiren, passiren, protestiren, eal-miren, Pointe, sanskayon, Bonvivant" — genug, ich mag ihnnicht weiter dnrchstöbcrn, diesen „Erfolg." Also „Tante Therese"!„Eomplizircn, cvnstatircn, frappiren, ruiniren" — da sind sie auchwieder, diese unvermeidlichen iren, die natürlich einer deutschenDichtung zur besonderen Zierde gereichen. Das muß wenigstensdie Meinung des Dichters sein, denn sonst hätte er sie ja ver-mieden. Vielleicht bringt er nächstens, infolge einer erhabenendichterischen Eingebung, noch essiren und trinkiren auf, damitunser Essen und Trinken den hohem Schliff kriege. Warum auchnicht? Der Italiener sagt ja Irinoaro, der Franzose sagt trin-gner: warum soll der Deutsche nicht trinqniren sagen? SeineMittel erlauben ihm das ja, und es wäre ein so feines, zier-liches, bezeichnendes Wort für kneipen, zechen und saufen. Dochich vergesse die gute „Tante Therese." Also weiter: „Arrange-ment, Etablissement, vis-a-vis cls risn, Arrangeur, Misere, oxonso,Cansense, Portiere, Revenue, Niveau, charmant." Vorüber, ihrSchafe, vorüber! Ich habe genug von dieser Dichtersprache.„Jetztzeit" scheint mir wahrlich ein Muster von Geschmack gegendiese Geschmacklosigkeiten und Geschmackswidrigkeiten. Aber Lindauist und bleibt der Splitterrichter. In einer Besprechung vonFanny Lcwald's „Vater und Sohn" wirft er der Verfasserinallerlei verwunderliche Ungewöhnlichkeiten ihres Stiles vor undmutzt selbst den Ausdruckstattgchabten Wechsel" und dieWendung „danach achte dich" auf. Gewiß sind das nichtgerade schöne Dinge. Aber der Balken, der Balken!
) Gegenwart 1881, S. 171.