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Versprechen und Verlesen : eine psychologisch-linguistische Studie
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102
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nujjcrfjalb be§ Seutfdjcn ftubiert feien. 0 b ba§ fid) unter»beffen etwa gcciubcrt, ift mir nidjt' bcfanut geworben.

a) $ic Scfcfcljlcr bcr ©cfmtbcn.

Sd) müdjte guerft einige djarafteriftijdje Sefefctjtereigener ©ammtuug Bei ©efttnben geben.*)

Dr. 2fj. 93tod) lag: „@r fabelte gemifs in fjatben3 iigcn . (gauft.), ftatt „. . in letjten ßitgeit, toenn id)nur Ijalb ein Senner bin". ■—

@in §örer lad ftatt: „£af?t midj’d nidjt beulen",„Üafd ntidj nicfjts benfen". (fandet überf. ©djteget).

Sit einer £efeftuube mit tpodjfdjiUern, üftidjtbcutfdjen(ßefcftoff § amtet üoit ©Ifafefpeare) tarnen nur fotgenbegcfjter üor:

„. . mei 6 (id)e" für „. . mirbtidjte",

,,id}" ftatt „ifjr",

„mir" ftatt „midj",

„greuub" ftatt „gvemben",

„bäudjt" für „badjt",

„wad" für „mied".

Statt „Sn Suftbarfeit gu gicfjn" lad X: „Sn £i—uft=barfeit 31 t gietju . .". Sd) oermute, er anticipicrte bad ioon „giefjn" uub loottte „Siftbarleit" fagcu; burd) Sorref»tur tarn bann ber ©oppetoofat gutu SSorfdjein.

Sn einer g weiten ©titnbe erfdjiencit bie folgcuben

*) $a§ tra§ g. Straemcr „Unterfucf)uugen über bie gätjigfeitbe§ Seiend bet ©efunben tutb ©eiftestranfen" $iff. ©. 3—6 giebt,ift attäu bürftig, um barauf bauen ju fbuneit.