VI
stein das »weilerlein Nustatt« dem Bertholt von Remchingenzu lehen gab (s. 31) und dass der freiheitsbrief des römischenkönigs Heinrich für das kloster Brumbach 1233 von Eberhard IVvon Eberstein mitunterzeichnet ist (s. 32). Am Schlüsse derhandschrift hat der Schreiber mit rother tinte zugesetzt:
Dem dis buch geschriben ist
Dem verlihe got hie lange frist
Und zu allen guten dingen
Fuge im got gut gelingen
Mit flisze dirre mere
Erlöse uns got aller swere. Amen.
Finitus est liber per me Aamdream Rös de bissingen. Daraufwider mit schwarzer tinte:
Quin dare volt alijs non debet dicere voltisHoc verbum voltis notzet sepissime multisNec volt dare multis qui semper dicit voltis.
In der Vorlage fehlten einige blätter, nach 4686 fehlen 432verse, das gäbe für die Vorlage zwei blätter zu je 54 zeilenfür die spalte, oder vier blätter zu je 27 zeilen.
Uber die handschrift wurde zuerst berichtet in Aufsess,Anzeiger für künde der deutschen vorzeit I, 212. Herr pro-fessor Ernst Martin hat mich auf diese notiz aufmerksam ge-macht und auf die bitte meines freundes dr A. Benedict ver-anlasste der hochwürdigste herr canonicus Zennefels die Über-sendung der handschrift nach Prag, wo ich sie im jahre 1877abgeschrieben habe; ich kann nun endlich den genannten herrensowie der löblichen bibliothekverwaltung in Heubach auchöffentlich meinen dank abstatten.
Mit a stimmt überein i, bruchstticke einer handschrift,die von herrn Ludwig Schönach in Innsbruck gefunden undin abschrift mir mitgetheilt wurden. Erhalten sind die verse16547 bis 16562; 16562 bis 16607; 16637 bis 16654; 16683bis 16701; 17097 bis 17113; 17143 bis 17159 (die spalte istaber zerschnitten); 17189 bis 17204 (nur das ende der verse);17235 bis 17250. Das fragment ist ein theil eines doppel-blattes, zweispaltig, auf der spalte standen 46 bis 48 verse.Die handschrift soll noch aus dem 13 jahrhundert stammen;es ist zu bedauern, dass nicht mehr davon erhalten blieb. Der