alle seine Verhältnisse genau erkundetet. Seyd so gut undsetzt Euch in den Pförtnersstuhl im Vorsaal; faßt ihn beimHereintreten, selbst unbeobachtet, ins Auge — aber da erEuch vermuthlich unbekannt ist, faßt ihn noch schärfer insAuge, wenn er das Haus verläßt; folgt ihm in einigerEntfernung; bringt heraus wo er wohnt, mit Wem erumgeht, wo erBesuche macht — alle Namen und Adressen— was sein Charakter und Beruf ist, kurz Alles was Ihrkönnt, und stattet mir jeden Abend Bericht ab. Spürt ihnrecht auf, verliert ihn nie aus dem Gesicht — Ihr werdetschon bezahlt werden. Ihr versteht mich?"
„Ha!" sagte Mr. Sharp, „laßt mich nur machen,mein Lord. Bin auch schon von Euer Lordschaft Schwagerin Anspruch genommen worden. Weiß wohl, wie es da-mit ist."
„Ich zweifle nicht daran. Auf Euer» Posten! Icherwarte ihn jeden Augenblick."
Und in der That hatte sich Mr. Sharp kaum in denPförtnersstuhl geworfen, als der Fremde anpochte — imnächsten Augenblick ward er zu Lord Lilburne geführt.
„Sir," sagte Se. Lordschaft ohne auszustehen, „seydso gut und nehmt einen Stuhl. Mr. Beaufort sah sichgenöthigt, die Stadt zu verlassen, er bat mich, mit Euchzu sprechen — ich bin ein Verwandter von ihm — seineFrau ist meine Schwester — Ihr könnt gegen mich sooffen seyn wie gegen ihn, — vielleicht noch mehr!"
„Ich bitte Euch um die Gunst, mir Euern Namen zu