Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
92
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schlimmes Geschick diesen ungestümen Mann noch jenseitsdes Grabs verfolgte, und sein Denkstein sogar mit demGold des Verführers erkauft werden sollte! Dann wiesdie Frau sie an, wiederzu kommen; in der Zwischenzeit aberbegegnete sie Fanny auf der Straße, und wie sie mit ihrredete, traf es sich zum Glück, daß Miß Semper die Putz-macherin des Weges kam sich umwandte, die Frau sehrscharf ansah, fie mit sehr zornigen Worten anließ, Fannybei der Hand ergriff und sie wegführte, während die Frauforthuschte, und dem Mädchen erzählte, die besagte Damesey eine sehr schlimme Frau und Fanny solle nie wiedermit ihr sprechen. Fanny versprach dies sehr gerne. Und inder That kam die Frau, den Pöbel oder die Behördenscheuend, ihr nie wieder nahe.

Und," sagte Fanny,ich gab das Geld, das stemir Beide gegeben, der Miß Semper, welche sagte, siewolle es zurück schicken."

Ihr thatet recht, Fanny; und wie Ihr der MißSemper ein Versprechen gäbet, so müßt Ihr mir aucheines geben: nie wieder ohne mich oder sonst Jemand ausdem Hause zu gehen. Oder nein, mit Niemand nurmit mir! Ich will alles Andre unterlassen, um Euch zubegleiten."

Wollt Ihr? Ach, ja, ich verspreche es! Ich gingsonst gerne allein, aber das war ehe Ihr kämet, Bruder!"

Und da Fanny ihr Versprechen wirklich hielt, hättedas ein kecker Held der Galanterie seyn müssen, der es