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Bedürfnisse eines Gentleman nur eben hinreichende Sum-me vorbehielt, das Nebrige unter sie vertheilte, und sichin den Orient begab, nicht nur um durch die Neuheit unddie Unruhe eines bewegten Lebens seinen Kummer zu über-winden, sondern auch um mit eigener Hand den Ruf einesehrenhaften und tapfern Mannes zu erringen. Mein Freundgedachte des längst begrabenen Skandals — vergaß aberdie edle Handlung."
„Euer Freund, seht Ihr, mein lieber Monsieur deLiancourt," bemerkte Lilburne, „ist mehr ein Mann derWelt als Ihr!"
„Und ich wollte eben bemerken," sagte der eben er-wähnte Freund, „daß gerade diese Handlung das Gerüchtzu bestätigen schien, daß hinter diesem unerwarteten Zu-wachs zu dem Namen der de VaudemontS irgend ein klei-nes Manveuvre gesteckt habe, denn wenn er selbst, obschonnoch so entfernt, mit Madame de Merville verwandt war,woher solche Bedenklichkeiten, das Vermächtniß anzu-nehmen?"
„Eine sehr scharfsinnige Bemerkung," sagte Lord Lil-burne, den, der sie gemacht, mit einiger Achtung betrach-tend, „und ich gestehe, daß es ein sehr unerklärliches Be-tragen ist, dessen, glaubeich, weder Ihr noch ich uns jeschuldig gemacht hätten, nun, und der alte Vtkomte?"
„Lebte nicht lange!" sagte der Franzose, sichtlichgeschmeichelt durch seines WirthS Compliment, währendLiancourt in ernstem Mißfallen sich in seinem Stuhl zu-rückwarf. „Der junge Mann blieb einige Jahre in Indien,