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„Dennoch was?"
„Meine frühere Kindheit," fuhr Spencer fort, undathmete schwer und ward blaß, „brachte ich nicht in derglücklichen Heimath zu, deren ich mich jetzt erfreue; sieverstoß mir in einer frühen, schweren Schule des Leidensund der Schmerzen. Die Erinnerungen davon haben einendunkeln Schatten in meiner Seele zurückgelaffen, und dieserSchatten fällt auf jeden Gedanken, der auf das geschäftigeund mühevolle Streben und Treiben andrer Menschengerichtet ist. Aber," fuhr er nach einer Pause mit tiefer,ernster, beinahe feierlicher Stimme fort, „aber am Ende— ist dies Feigheit oder Weisheit? Ich finde keine Ein-förmigkeit, keinen Neberdruß an diesem ruhigen, stillenLeben. Liegt nicht eine gewisse Sittlichkeit — eine gewisseReligion in dem Geist eines abgeschlossenen, ländlichenLebens? In diesem wissen wir Nichts von den schlimmenLeidenschaften, welche Ehrgeiz und Streit, wie man sagt,entzünden. Ich fühle nie Neid oder Eifersucht gegen andreMenschen; ich weiß nicht, was Haffen heißt; mein Boot,mein Pferd, unser Garten, Musik, Bücher, und, wenn ichso sagen darf, die festliche Heiterkeit und Freude, die ausder Hoffnung eines andern Lebens entspringt — das Allesfüllt mir jede Stunde mit friedlichen, glücklichen und wol-kenlosen Gedanken und Bestrebungen aus, bis neuesten-,wo —"
„Wo waS?" fragte Camilla unschuldig.
„Wo ich den Wunsch, aber nicht den Muth hatte.