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gewähren können, fast ohne Führer oder Lehrmeister, außermeinem Pflegevater — dem theuren, alten Mann! Soerscheinen mir die Welt, der geschäftige Lärm der Städte,Ehrgeiz, Unternehmungsgeist — Lilles als Dinge, dieeinem fernen Land angehören, in das ich nie reisen werde.Doch habe ich meine Träume gehabt, Miß Beaufort;Träume, von welchen diese Einsamkeiten einen Theil bil-den — aber diese Einsamkeiten nicht ohne getheilt zu wer-den von Andern. Und neuerlich habe ich gedacht, dieseTräume könnten Wohl prophetisch sehn. Und Ihr —liebt Ihr di-Welt?"
„Jch habe, wie Zhr, ste kaum versucht," sagte Ca-milla mit holdem Lachen. „Aber ich liebe das Land mehr,oh! weit mehr, als das Wenige, was ich bisher vomStadtlebe» kennen gelernt. Aber daß Ihr," fuhr sie fort,mit einem bezaubernden Zögern, — „der Mann ist ja soverschieden von uns — daß Zhr vor der Welt zurück-scheut, Ihr, so jung und talentvoll — ja, das muß ich ge-stehen, scheint mir seltsam!"
„Es mag so seyn, aber ich kann Euch nicht sagen,welche Gefühle von Bangigkeit — welche unbestimmteAhnungen von Angst mich erfassen, wenn ich mit meinenGedanken über diese stillen Plätze hinausschweife. Biel-leicht mein guter Beschützer —"
„Euer Oheim?" unterbrach ihn Camilla.
„Ja, mein Oheim — mag dazu beigetragen haben,Gefühle in mir zu nähren, die in meinem Alter seltsamerscheinen mögen; aber dennoch—"