Druckschrift 
5 (1841)
Entstehung
Seite
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anschaust in den Mastern, welche ringsum andrängendie mit ihrer Feuchtigkeit die Poren der Erde anfüllcn, diejeden unsrem Auge sichtbaren, sür unsere Berührung greif-baren Atom benetzen bist Du erstaunt und erschrocken;Du sagst im Geiste:Kann eS dergleichen Dinge geben?Ich habe mir dergleichen nie im Traume gedacht! Ichglaubte, was für mich unsichtbar, das sey gar nicht in derWirklichkeit vorhanden ich will mich dieses furchtbarenExperiments erinnern/' Am andern Tage ist das Expe-riment vergessen. Der Chemiker kann das Wasscrkügel-chen filtriren kann das Wissen die Welt reinigen?

Wenden wir uns jetzt zu der gefälligen Oberstäche,im Ganzen betrachtet, die dem gewöhnlichen Auge offenund freundlich sich darbietet. Wer würde Gottes großeAbsichten richtig fassen, wenn er keinen Waffertropfen, deram Rosenstrauch zittert, oder in der Sonne funkelt, ohnesein Sonnenmikroskop ansehen könnte?

Es find zehn Jahre verflossen seit der Nacht, in wel-cher William Gawtrey umkam: ich versetze Dich, Leser, indie lieblichsten Gegenden Englands Scenen, die durchdie einzige ächte Pafloralpoesie, die uns bekannt ist, derBetrachtung und dem Frieden geweiht sind.

Der Herbst hatte angefangen, das Laub auf den Hö-hen von Winandermere zu verfärben. Es war ein Som-mer von seltner Wärme und Schönheit gewesen, und Werin diesem Jahre die englischen Seen besuchte, der konntevon Zeit zu Zeit unter den Gruppen von glücklichen Müs-siggängern, denen man begegnete, zwei Personen besonders