Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
111
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Warum Ihre Herkunft uud amllie nicht öffent-lich bekannt werden lassen? Warum sind Sie hier"(uud ihre Stimme wurde jetzt leifcr) „geradeheute, ungeladen, und dcßhald der Vcrläumdungaller derjenigen preis gegeben, welche eine Ein-ladung für eine Ehre halten? Verzeihen Sie mir,Herr Clifford, vielleicht beleidige, kränke ich Sic,wenn ich so frcimüthig mit Ihnen rede; aber Ihrguter Name ist in Ihren Händen und Ihre Freun-de können nur mit Kummer znfehcu, wie Siedamit spielen."

„Mein Fräulein!" sagte Clifford, und Lu-cicus Augen, die sich jetzt an das Dunkel gewohnthatten, bemerkte» ein bitteres Lächeln auf seinemMunde, „mein Name, gut oder schlimm, ist mirein ziemlich gleichgültiger Gegenstand. Ich habevon ilosofcn gelesen, die darauf stolz sind, aufdie Meinungen der Welt keinen Werth zu legen.Rechnen Sie mich unter diese Sekte; aber es ist,ich gesteh' cs, mein inniges Verlangen, daß Sieallein, in der ganzen Welt, mich nicht verachtenmöchten; und nun da ich fühle, daß Sie dicßthuu, thun müssen — ist Alles, was des Lebensoder der Hoffnung sich verlohnte, dahin!"

„Sie verachten!" sagte Lncie und ihre Au-gen füllten sich mit Thräneu. „In Wahrheit,Sie thun mir und sich selbst Unrecht. Aber HorenSie mich an, Herr Clifford! ich habe zwar nurwenig von der Weit gesehen, aber doch genug,