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Als Branden zuletzt die hartnäckige Heuchelei desAngeklagten ganz zermalmte und erdrückte, warfihm der Mann einen Blick zu, der die Mittehielt zwischen Grimm und Flehen und murmelte:„Oho! wenn's so ischt, Herr Anwalt Braudon,wenn Sie wüßten was ich weiß, würden Sie nichtso über Einen hincinschreien."
„Ey, sevd so gut, Bursche, was ist denn Daswas ihr wißt, und das mich bewegen sollte Euchso zu behandeln, als hielte ich Euch für einen ehr-lichen Mann?",
Der Zeuge war wieder in seine Verstocktheitzurückgefallen und antwortete nur mit einer Art^Brummen. Braudon, wohlbekannt mit den Mit-teln einen Zeugen zur Mittheilsamkcit anzuspor-nen, setzte seine Fragen fort, bis der Zeuge, wie-der in Zorn gesetzt und vielleicht zur Unbesonnen-heit verleitet, mit leiser Stimme sagte:
„ Fragen Sie 'mal den Herrn Sworpem(den Pfanderleihcr) was ich ihm, es ischt jetzt ge-rad drei und zwanzig Jahr her, am fünfzehntenFebruar verkauft habe?"
Braudon fuhr zurück, seine Lippen wurdenweiß, er ballte die Hand mit krampfhaftem Zuckenzusammen, und während alle seine Züge von ern-ster aber furchtbarer Erwartung verzerrt schienen,sprudelte er einen Strom so unzusammcnhängen-der und ungehöriger Fragen hervor, daß er sofortvon seinem gelehrten Amtsgcnvsscu auf der Ge-