Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
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seines Herzens widerstand, wissen wir nicht zusagen aber er widerstand und Lncie nahmnach einer Pause der Verwirrung und Verlegen-heit eine der Poesieen von dem Tisch auf undbefragte ilm über einiges in der Stelle ans eineralten Ballade, auf die er sie einmal aufmerksamgemacht hatte. Die Stelle be>og sich auf einenGrenzhäuptlinq, Einen der alten Armstrongs, dervon den Engländern gefangen und zum Tode ver-urtheilt, seinen letzten Gefühlen in einem leiden-schaftlichen Abschied von seiner Heimath, seinemrauhen Thurm und seiner Neuvermählten Gattinden Lauf ließ. Glauben Sie " sagte Lucie, alsdas Gespräch in Gang kam,daß ein so gesetzlo-ser auf Blut und Raub erpichter Mensch, wiedieser Räuber geschildert wird, so sanfter, zärtli-chen Empfindungen fähig war?"

Ich glaube es," sagte Clifford,weil er sichnicht bewußt war der Verbrecher zu sepn, wofürSie ilm halten. Wenn ein Mensch den Gedankenunterhält, daß seine Handlungen nicht schlimmsepen, so kann er in seinem Herzen alle bessernund edlcrn Empfindungen so gut bewahren, alsob er nie sich vergangen hätte. Der Wilde mor-det seinen Feind, und wenn er nach Haus zurück-kehrt, ist er seinem Freund nicht minder ergebenoder nicht weniger zärtlich für seine Ander besorgt.Daß die milden Gesinnungen verhärtet und er-stickt werden, dazu gehört nicht bloS, daß man