Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
33
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kunstlosen Darstellungen von der Liebenswürdigkeitmenschlicher Zärtlichkeit, deren so manche auf denHeerstraßen der Welt zerstreut sich finden, hattenbeide Liebende unwillkürlich beobachtet; und alssie nun beide das Auge davon abwandten, da blie-ben diese Augen auf einander haften; Lucicns ih-re schwammen in Thränen.

Um den Preis, geliebt und geleitet zu wer-den von dem Einen Wesen das ich liebe," sagteCllfford mit leiser Stimme,wollte ich blind undbaarfuß über die weite Erde wandern."

Lucie seufzte ganz leise, legte ihre zarten Hän-de in einander gefaltet aufs Knie, sah gedanken-voll darauf nieder und antwortete nicht. Cliffordrückte seinen Stuhl naher und sah sie an, wie sieso da saß; die langen, schwarzen Wimpern senktensich über die Augen und contrastirten mit den el-fcnbcinweißcn Liedern; ihr zartes Profil war halbvon ihm abgckehrt und empfieng eine noch rüh-rendere Schönheit von dem sanften Licht, das da-rauf ruhte, und ihr voller, aber noch kaum aufge-kcimter Busen schwoll von Gedanken, die sie nichtzergliederte, deren unbestimmtes Wonnegefühl siesich zu empfinden begnügte; er sah sie an und sei-ne Lippen zitterten er strebte zu sprechen,strebte nur die Worte vvrzubrlugen, welche dasenthalten, was ganze Bücher auszudrücken versuch-te» und doch nur geschwächt und entstellt ausspra-chcn: die Worte, ich liebe! Wie er der SehnsuchtBulwer's ptomane. XXVII. Z