Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
30
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unscrs Geschlechts als an Schaafe, Fledermäuse,Melancholie und Eulen sich anknüpfen. Aber, ohvchgepricsener Abend, ob du uns auf dem Landoder in der Stadt entzückest: du weckst immer inuns die Neigung, Liebe zu fühlen und einzuflößen;du bist der Urheber von mehr Ehen und Ehschci-dungcn, als irgend eine andre Zeit in den vier-undzwanzig Stunden des Tags. Augen, die sonstnur gewöhnliche Augen für uns waren, werden, vondeinem zauberhaften, wunderbaren Schatten be-rührt, vergeistigt und predigen uns den Himmel.Sanftmuth thront auf den Zügen, die, so langdie Sonne schien, uns streng erschienen; ein schmel-zender Liebesglan; ruht auf dem Antlitz, das wirbei Tag wohl fünf Faden tief in ein Meer desWaschwassers der Mrs. Gvwland getaucht hätten und der Mund, ach ! --Und welche Ge-

fahren erst, du bescheidner Heuchler! und welchesParadies bringst Du denjenigen, welche schon liebenund innig lieben?

Schweigend und den Athem niederhaltend,der die Brust beider rasch und krampfhaft hob, sa-hen Lucke und Llifford bei einander, die Straßenwaren ganz verlassen und die Einsamkeit, wenn siehinuntersahen, machte daß sie um so inniger nichtblos die Bewegungen empfanden, welche ihre See-len schwellten, sondern auch die unaussprechliche,elektrisch wirkende Sympathie, welche sie verband,indem sie zugleich sie von der übrigen Welt ab-