Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
29
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Lied gehabt und Dich mit Dachen und Wasserfäl-len, mit Blumen, mit Schaafeu, Fledermäusen,Schwermut!) und Eulen herausgeputzt; aber wirmüssen gestehen, daß für uns, die wir in diesem gefühl-vollen Zeitalter eine rührige, weltliche, hartherzi-ge Person verstellen, die wir an unsre Nachbarnanrenncn, und uns auf dasselbe gefaßt machen;für uns bist Du nie so bezaubernd, als wenn wirDir begegnen in Deiner grauen Haube, in densich leerenden Straßen und unter den ersterbendenTönen einer Stadt. Gerne empfinden wir da dieStille, wo zwei Stunden zuvor nichts als Geschreiwar. Gerne sehen wir die schmutzigen Wohnsitzedes Verkehrs und der Ueppigkeit, diese ruhelosenPatienten am ewigen Erdcnficber, beschämt undüberwölbt von einem Himmel voll Reinheit, Ruheund Frieden. Gerne füllen wir unsern Geist mit- Betrachtungen über den Menschen und wärees auch nur ein Semmel-Mann; lieber als mirleblosen Gegenständen Hügeln und StrömenDingen, über die man wohl träumen, aber nichtNachdenken kann. Der Mensch ist der Gegenstandeiner weit höheren Betrachtung, weit glänzendererHoffnungen und weit reinerer und erhabnerer Ge-fühle, als alle Fluthen und Wasserfälle in derweiten Welt; und dieß, o holder Abend, ist EinGrund warum wir cs lieber sehen, daß die ern-sten und zarten Gedanken, die Du in uns hervor-rufst, an die Geschäfte und Spuren der Thätigkeit