Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
93
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reude Majestät, zum Beispiel, repräsentlrt dieeine Classe und die andre was sagt man wohl

zu seiner königlichen Hoheit, dem Herzog von-;

einem Mann, von dem man Schmeichelei) sagendarf: er verbinde das Aeuffere eines Hunnen mitder Seele eines Vandalen. Die hohe, in Barl)anwesende Person gehörte mehr der angenehmenClasse der königlichen Familie an, und in Folgegewisser politischer Verwicklungen wünschte sievornehmlich zu jener Zeit, sich so populär alsmöglich zu machen. Nachdem die Hoheit bei denalten Lady's herumgegangen und sic, wie das Hof-Journal bei alten Damen noch bis auf diesenTag thut, versichert hatte: sie seyen Morgensterneund Schwanengleichc Schönheiten, spürte sie Brain-don auf und winkte ihm sogleich mit einer vertrau-UchcnGeberde. Der ruhige, aber finster aussehendeAdvokat näherte sich der königlichen Hoheit mitdem ihn auszeichncnden Wesen, das in nicht unge-fälliger Mischung, eine Art Steifheit, die bei derMenge für natürliche Unabhängigkeit galt, mit de-müthigcr Schmiegsamkeit verband, die man insge-mein als das Zeichen eines im Grunde wohlwol-lenden Gemüths ansah. Wirklich war in Bran-dons Benehmen etwas, das den Großen nie miß-fiel, und sie fanden nur um so mehr Geschmackan ihm, weil er, obgleich er nicht für müssige po-litische Streitfragen war, wo bloße um ein Haar-breit abweichende Verschiedenheit in der Betrach-