Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
65
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es wird keine so schlimme Partie für den Abkömm-ling des Goldschmtds werden."

Unter diesen Gedanken entschlummerte LordMauleverer wieder. Nachmittags stand er auf,kleidete sich mit ungewöhnlicher Sorgfalt und woll-te eben der Miß Brandon seinen Besuch machen,als er sich plötzlich besann, daß der Oheim ihmweder ihre noch auch seine Wohnung genannthabe. Cr wollte sich aus dem Brief des Advoka-ten vom vorigen Abend Raths erholen aberkeine Adresse war angegeben und so sah sich Maulc-verer zu seinem großen Verdruß genöthigt, fürdiesen Lag dem Vergnügen zu entsagen, das ersich versprochen hatte.

Der schlaue Advokat, der, wie schon gesagtwurde, Prunk und äußern Pomp so sehr als irgendEiner verachtete, war trotz dem gegen ihre Wir-kung, selbst bei einem Liebhaber, nicht blind; undzudem war Lord Mauleverer ein Mann, dessenLebensweise auch einen Menschen von wenig Be-obachtungsgeist veranlassen mußte, dem Punkt ei-nes glänzenden Haushalts eine gewisse Aufmerk-samkeit zu widmen. Dcßwegen stand es bei Bran-don fest, daß Lucie von ihrem Bewunderer nichteher besucht werden sollte, als bis der Umzug inihre neue Wohnung bewerkstelligt wäre; auch em-pfleng erst am dritten Tag nach der erzähltenUnterredung zwischen Mauleverer und Brandonder Graf von dem Advokaten einen Brief, derBulwer's Romane. XXVI. L