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der Geldstolz, obgleich gemeiner, ist nicht so sinn-los) der Familicnstolz die letzte Schwäche gewesenwäre, welche damals der verhärtete und schlaueRechtsmann wenn auch nur sich selbst gestandenhätte.
„Lucie," sagte Vrandon, als das Lied zu En-de war und sein Auge mit einem gewissen Stolzauf dem Anblick seiner schönen Nichte verweilte,— „mich verlangt Zeuge Deines ersten Auftretensin der Welt zu scyu. Dies Logis, meine Liebe,ist nicht passend — aber verzeih mir! was ich sa-gen wollte, ist nur dieß: Dein Vater und Duseyd auf meine Einladung hier und in meinemHause müßt Ihr wohnen; Ihr seyd meine Gästeund nicht ich der Eure. Ich habe dcßwcgen schonmeinen Diener angewiesen, mir eine Wohnung zuschaffen und für die ndthigc Einrichtung zu sorgen;und ich zweifle nicht, da er ein flinker Bursch ist,daß binnen drei Tagen Alles bereit sepn wird;dann mußt Du der Magnet meines Hauses sepn,Lucie, und in der Zwischenzeit mußt Du das mei-nem Bruder anseinandersetzen und machen daß ersich dabei beruhigt, denn Du kennst ja seine eifer-süchtige Gastlichkeit."
„Aber" ficng Lucie an.
„Aber mir keine Aber," sagte Brandon raschund mit dem heftigen Ton des Eigensinns, „undnun, da ich mich von meiner Reise sehr ermattet