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liebe ich beinah in dem Verhältniß, als ich inmir selbst nichts finde, was mir mit Ihnen gemeinwäre."
„Ja" sagte Branden, „Du hast mit mir dieLiebe für alte Geschichten von Sir Hugo und SirRupert und all die andern Sir's unsers zerfalle-nen und vergangenen Stammes gemein. Und sosollst Du mir die Ballade von Sir John de Bran-don fingen und dem Drachen den er im heiligenLand erschlug. Wir wollen uns ins Gesellschafts-Zimmer begeben, um Deinen Vater nicht zu stö-ren."
Lucie erklärte sich bereit, nahm ihres OheimsArm, gieng mit ihm in das Gesellschafts-Zimmer,setzte sich an das Klavier und sang nach einer be-geisternden, obwohl etwas ungcstümmen Melodie,die von ihrem Oheim verlangte Familienballade.
Es müßte ergötzlich gewesen se»n, in demstrengen Gesicht des eingefrorenen, gesetzten Man-nes, der so friedlich unter Pergamenten hinlebte,einen gewissen Enthusiasmus zu beobachten, derhin und wieder, wenn die Verse der Ballade beieiner Anspielung auf das ritterliche Haus Bran-den und seinen alten Ruhm verweilten, über seineWange leuchtete. Cs war ein früh eingesogenesVorurthcil. das gegen seinen Willen hervorbrach;ein Charaktcrblitz der dem harten ihn umschiessen-dcn Gestein entlockt wurde. Man hätte denkensollen, daß die einfältigste Art von Stolz, (denn