Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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daß er ohne eine weitere Begleitung ihrer jungenFreundin zu dieser unheimlichen Stunde über FeldGesellschaft leisten könne: sah sich der Fremde ge-uöthigt, für jetzt sich wieder zu sehen; ein offnesKlavier in einer Ecke des Zimmers gab ihm Veran-lassung zu einer Bemerkung über die Musik; dießführte eine Lobrede auf Luciens Stimme von Sei-ten der Mrs. Slopperton herbei und das Ende der-selben war nothmendigerweise eine Bitte an MißBrandou, den Fremden mit einem Gesang zu er-freuen. Nie hatteLucie, die kein schüchternes Mäd-chen war, sie war zu unschuldig um verschämtzu seyn, bisher sich beklemmt gefühlt, wenn sievor einem Fremden singen sollte; aber jetzt zauderteund bebte sie und durchlief eine ganze Reihe klei-ner natürlicher Affektationen, ehe sie das Gesucherfüllte. Sie wählte ei» Lied das einigermaßen inderMeise der alten englischen Schule gedichtet war,die damals wieder in Aufnahme zu kommen begann.Das Lied, obgleich cs eine Art witzigen Einsall ent-hielt, war doch vielleicht nicht ganz ohne Zartheit;es war ein Lieblinqslicd von Lucie, sie wußte selbstkaum, warum? und lautete also:

Lucien's Lied.

Was Mast ihr Blumen mein.

Wenn Abendlüste wehen?

Wenn die Sterne schlürfen die Seufzer einVon Winden, lockend de» Feen?