Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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aber nein Paul! fürchte nicht», ich werde gewißnicht pathetisch. Mein Vater hatte sein Vermögenunter seine Kinder getheilt, mein Antheilbetrug 500Pfund, der Besitz dieser Summe machte meine Renein den Augen meines guten Vetters weit aufrichti-ger; und nach einer sehr pathetischen Scene nahm ermich wieder in seine Gunst auf. Ich gieng jetztmit ihm über die beste Art, mein Kapital anznlegenund meinen guten Namen herzustellen zu Rath«.Bei der ersten Besprechung machten wir noch keinenPlan ausfindig, aber als ich ihn zum zweitenmalsprach, sagte mein Vetter mit freudeglänzenderMiene: Freue dich Augustus, ich habe eine Stellefür Dich gefunden. Herr Asgrave, der Bankier,will Dich'zum Schreiber nehmen. Er ist ein sehrwürdiger Mann, und da er eine ausgebreitete Ge-lehrsamkeit besitzt, so wird er deine Kenntnisse schätzen.Noch an diesem Tage wurde ich dem Herrn Asgravevorgestellt, einem kleinen Manne mit einem feinen,kahlen, wohlwollenden Kopfe und nach einer langenUnterredung, welche er mit mir zu halten geruhte,wurde ich einer seiner Federfuchser. Ich weiß nichtwie cs zuging, aber allmälig stieg ich in meinesHerrn Gnade; ich machte ihn , so bilde ich mir«in, durch Anlegung meiner 500 Pfund nach seinemRathe, mir geneigt; er lieh sie für mich wie ersagte, mit unermeßlicher Sicherheit auf einen Grund-besitz aus. Herr Asgrave war ein gar umgängli-cher Mann, er hatte ein stattliches Haus und treff-