Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
13
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hob, merkte er, das; es dem Eintritte des Gentle-man galt, der als sein Ankläger auftrat.

Bscht!" sagte Jemand in seiner Nähe,es istder Advokat Brandon. Ha! das ist ein schlauerGesell! Es wird dem von ihm Angeklagten hartgehen!".

Unser Held besaß einen trcffljchen Schatz geisti-ger Spannkraft, und obgleich ihm das Gluck nichtein unheilbar krankes Herz bcscheert hatte,ein Umstand, der nach den Dichtern und Filosvfender jetzigen Zeit dem Menschen einen wunderbarenMath einffößen, und ihn gegen alles Mißgeschickunempfindlich machen soll: so hielt er sich doch unterseiner gegenwärtigen, peinlichen Lage mit wunder-barem Math aufrecht, und wurde durch die so ebengehörte Bemerkung, obwohl sie ihn ein wenig be-engte, doch keineswegs niedergedrückt.

Herr Brandon war wirklich ein Rechtsgelehr-ter von ansehnlichem Rnf und Stand, in hoher Ach-tung bei der Welt, nicht allein wegen seiner Talente,sondern auch wegen großer Sittenstrenge, die, ob-gleich ein wenig mit herber Rauhheit gegen dieFehler Andrer vermischt, doch deßbalb nur um sopreiswitrdiger erschien, da es,'wie Leute von Erfah-rung ohne Zweifel wohl wissen, in der ersten Classeder Sittlichkeit zwei Abtheilungen giebt: erstens, ei»großer Ingrimm gegen die Laster des Nsbenmen-sche» , und zweitens, der Besitz eigner Tugenden.'

Herr Brandon wurde von dem Richter Bnrnfiat