Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
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Was waren Npdias Gefühle! Sie hatte zu-gelaffcn, sie hatte mitgcwirkt, daß Glaukus Ionenentrissen werde, aber nur um mit der ganzen Kraftder Magie seine Neigung, noch hoffnungsloser für sic,auf eine Andere zu übertragen! Ihr schlagendesHerz drohte sic zu ersticken; sic schnappte nach Luft;in der dunkeln Sänfte bemerkte jedoch Julia dieBewegung ihrer Begleiterin nicht; in rascher Redeverbreitete sic sich über die versprochene Wirkung deserrungenen Schatzes und ihren bevorstehenden Triumphüber Jone, mitunter Plötzlich zu dem eben verlassenengrauenhaften Schauplatz, zu der unbewegten Mienedes Arbaccs und zu seiner Gewalt über die fürchter-liche Saga abschwcifcnd.

Unterdessen gewann Npdia ihre Fassung wieder;ein Gedanke durchblitzte sie: sic schlief in JuliasZimmer, konnte sie sich des Trankes nicht be-mächtigen ?

Sie langten vor Diomcds Hause an und stiegennach Julias Gemach hinunter, wo die Nachtmahlzeitihrer wartete.

Trink, Npdia, Du mußt kalt haben; die Luftwar heut Abend schneidend; was mich betrifft, so istmein Blut noch wie Eis."

Und ohne zu zaudern that Julia tiefe Züge ausdem gewürzten Wein.

Du hast den Zaubertrank," sagte Npdia;laßmich ihn in den Händen halten. Wie klein dasFläschchen ist! Welche Farbe hat die Flüssigkeit?"