Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
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Doch," fügte er nachdenklich gegen sich selbsthinzu:warum selbst einer Blinden mehr als nöthigvertrauen? Julia, willst Du Dich allein ans michverlassen? Glaube mir, der Magier ist nicht so furcht-bar als er scheint."

Mit diesen Worten zog er Julia sanft aufdie Seite.

Die Here," sprach er,ficht nicht gern vieleBesuche zugleich; laß Npdia bis zu Deiner Zurück-kunft hier. Helsen kann-fie uns nichts und zumSchutz reicht Deine eigene.Schönheit hinDeine eigene Schönheit und Dein Rang: ja, Julia,ich kenne Deine Namen und Stand. Komm I ver-trau Dich mir an, reizende Nebenbuhlerin der jüng-sten der Najaden!"

Die eitle Julia war, wie wir gesehen haben,nicht leicht zu erschrecken; die Schmeichelei des Ar-haccs machte Eindruck auf flc und willig gab fie ihreZustimmung, daß das Mädchen bis zu ihrer Rückkehrhier auf fie warte. Auch drängte Npdia ihre Gegen-wart keineswegs aus. Nicht sobald hatte flc dieStimme des Egypters vernommen, als ihre ganzeAngst vor ihm zurückzukchren schien; cs war ihr einangenehmes Gefühl, daß fie nicht in seiner Gesell-schaft zu bleiben habe.

Sie ging nach dem Haus zurück und harrte ineinem der geringem Zimmer auf die Wiederkunftder Beiden. Vielfach und bitter waren ihre Gedan-ken, als fie hier i» ihrer ewigen Dunkelheit saß. Sic

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