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wider das Omen, und die Sklavin wurde so blaßwie die Wange der Here selbst.
„Was lachst Du, Alte?" fragte GlaukuS nachBeendigung seines Spruches, etwas streng.
„Lacht' ich?" fragte die Here irr.
„Sie ist kindisch vor Alter," flüsterte GlaukuS,bemerkte aber noch während seiner Worte, wie ihndie Alte boshaft und aufmerksam anstarrte.
„Du lügst!" rief sie plötzlich.
„Du bist eine unhöfliche Wirthin," gab ihr Glau-kuS zurück.
„Still! reize sie nicht, lieber GlaukuS!" lispelteJone.
„Ich will Dir sagen, warum ich lachte bei derEntdeckung, daß Ihr Liebende seid," crwicdcrtc dasalte Weib. „Weil cs für Alte und Verwelkte eineLust ist, ans junge Herzen, wie die Eurigcn, zublicken und zu wissen, daß die Zeit kommen wird,wo Ihr einander ancckeln werdet — ancckeln, an-cckcln — hahaha!"
Jetzt war es an Jone gegen die schlimme Pro»phczcihung ein Gebet cinzulegcn.
„Oii sverrite »men! — die Götter verhütenes!" sprach sie. „Aber alte Frau, Du weißt wenigvon Liebe, oder Du würdest wissen, daß sie sich nieändert."
„Meint Ihr ich sei nicht auch einmal jung gewe-sen ?" fragte die Here rasch; „und bin jetzt alt und