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der Väter ihr geböte, einen reichen Lord zuheirathen?Ha, Ihr bedenkt Ench; denn dem Ehrgeiz eines Weibesist der Vorwand, den der kindliche Gehorsam leihen muß,ganz willkommen."
Hastings sagte dieß so bitter, daß Sybille nicht um-hin konnte, zu vermuihen, daß irgend ein persönlichesGefühl seinen Worten einen besonderen Sinn geben müsse.Und doch wie konnten sie auf ihn Anwendung finden —einen Mann, der jetzt an Rang und Ruf den Höchstenunter dem Throne gleich stand?
„Wenn das Fräulein so wählen sollte," sagte dieDame von Longucville, „so dünkt mich, würde es demverschmähten Liebhaber nicht schwer werden, zu verachtenund zu vergessen."
Hastings gab keine Antwort darauf; aber der auf-fallende, tiefe Schatten von Melancholie, welcher manch-mal mitten in seinen heitersten Stunden diejenigen über-raschte und staunen machte, die ihn so sahen, und wodurchvielleicht manche der umlaufenden Prophezeiungen voneinem frühen, gewaltsamen Tode, der seiner glänzendenLaufbahn ein Ende machen würde, hervorgcrufen wordenwaren, legte sich wie eine Wolke über seine breite nach-sinnende Stirne. In diesem Augenblick ging die Thüreleise auf und Robert Hilyard stand auf der Schwelle. Erwar als Mönch gekleidet, aber die znrückgeschlagene Ka-puze zeigte seine Züge der Lady von Longuevillc, welcherallein er sichtbar wurde; und diese kühnen Züge waren imbuchstäblichen Sinns hohl und eingesunken vor Aufregung