Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
89
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gnädiger Herr, einem Mann das Leben nehmen zn hel-fen, dem ich das mcinige verdanke I"

Das Leben!"' rief die Herzogin von Bedford,die-sem höchst erlcnchteten Manne das Leben! Sire, Ihrdenkt nicht im Tranme an so Etwas?"

Heh! Bei allen Heiligen, was jetzt?" rief derKönig, dessen Zorn, obwohl heftig und rücksichtslos, dochvon so kurzer Tauer zu sehn pflegte, als die Leidenschaftenindolenter Naturen gewöhnlich sind, und den die ernsteTheilnahme und Fürsprache seiner Schwiegermutter sehrüberraschte und belustigte,Wenn Du, edle Schwie-germutter, es für eine so erleuchtete That hältst, uuS ausunser» sterblichen Sinnen zu ängstigen und uns um einKleines über den Strom hinüber zu schleudern , wie eineSchaar Kugeln aus eine Bombarde, so läßt sich über denGeschmack nicht streiten. Steh auf, Junker Nevile, wirschätzen Dich nicht minder wegen Deiner Keckheit! immerwerde der Gastfreund und Wvhlthäter geehrt von demenglischen Gentleman und dem christlichen Jüngling,Master Warner mag frei ausgehen,"

Hier stieß Warner ein so tiefes und hohles Stöhnenaus, daß alle Anwesenden darüber crschracken,

Fünfundzwanzig Jahre der mühseligsten Arbeit,und das nicht vorauSgesehcn!" jammerte er,Fünfund-zwanzig Jahre, und Alles verloren! Wie dieß Unglückwieder gut machen? Oh, unheilvoller Tag!"

Was sagt er? Was meint er?" sagte Jacquetta.Kommt heimkommt heim! sagte Marmaduke,