„Ich will gehen," sagte Adam und schritt auf die'Thüre zu.
Hilpard faßte ihn am Arm. „Ha, Freund, Du hastja noch nicht einmal die Urkunden; und wie wolltest DuEinlaß in das Gefängniß eihalten? Höre mich an,oder," fuhr der Verschwörer fort, da er des armen Adamszerstreutes Wesen sah, „oder laß mich lieber ein Wortmit Deiner schönen Tochter sprechen; die Weiber habenschnellen Witz und sind Schanzgräberinnen, welche demVorrücken der Männer Vorarbeiten. Adam, Adam, Duträumst!" Er schüttelte derb des Philosophen Arm.
„Ich höre Euch," sagte Warner sanft.
„Das Erste, was erforderlich ist," begann jetzt Hi-lyard wieder, „ist die Erlaubniß, den König Heinrich zubesuchen. Diese bekommt man entweder vom Lord Wor-cester, dem Gouverneur des Towers, einem grausamenMann, der sie leicht verweigern kann — oder vom LordHastings, Edwards Kämmerer, einem milden und huma-nen Mann, der sie leicht gewähren wird. Laß DeineTochter nicht wissen, warum Dn Heinrich besuchen willst;laß sie glauben, es sey nur, um Margarethen Nachrichtvon seinem Befinden zu geben; laß sie nicht wissen, daßes sich um einen Anschlag handelt, daß eine Gefahr zubesorgen ist; so wird ihre Unwissenheit sie wenigstenssicher stellen. Aber laß sie zu dem Lord Kämmerer gehenund die Erlaubniß auswirken für einen gelehrten Schrei-ber den gelehrten Gefangenen zu besuchen — um — ha!ein guter Gedanke — diese sonderbare Maschine ist ohne