Druckschrift 
3 (1843)
Entstehung
Seite
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ich kehrte zurück, und fand mein Weib wahnsinnig — ichkehrte zurück und fand mein Kind — meinen Knaben —großer Gott! — er war weggelaufen um sich zu verber-gen, in Angst vor den Fackeln und den grimniigen Män-nern — man hatte ihn nicht gefunden, bis zu spät seinJammergeschrei unter den einstürzeuden Mauern an sei-ner Mutter Ohr schlug; — und der versengte, verstüm-melte, leblose Kärper lag an der Brust dieser Mutter!"

Adam stand auf; seine Gestalt war verwandelt —nicht mehr der gebückte Gelehrte, sondern der Mann vonritterlicher Abkunft schien in dem rauchigen Gemach ra-gend dazustehen; seine Hände griffen nach der Seite, als.suchten sie ein Schwert l er erstickte einen Fluch, undHilyard fuhr, mit jener unterdrückten, leisen Stimme,welche die tiefe Bewegung eines starken Geistes verrätst,tu seiner Erzählung fort.

„Dank der Mutter Gottes, die Mutter des todiciiKnaben starb auch! Siek, so ward ich ein einsamer, z»Grunde gerichteter, unglückseliger Mann ohne Weib undKind. Ich machte die ganze Welt zu meinem Feinde,Die alte Liebe zur Freiheit (die mir allein geblieben,)wurde zum Verbrechen; ich zog mich zurück in das Dunkeleines Waldes, ein Räubcrhauptmann, und schonte nie —nein, nein! — auch nur Eines Uork'ichen Anführers,nicht Eines gespornten Ritters — nicht Eines Lords »istdem adeligen Gürtel! Aber die Armen, meine SächsischenLandsleute, si c hatten gelitten , und sie waren sicher vormir!"