wurden in einem so jugendlichen Alter verlast, dages unbillig wäre, sie mit ThomsonS Jahrszeitcn inVergleichung zu bringen, hätten sich Pope« ländlicheBefchre bungen später je dem Geist und der Anlagenach in dem Verhältniß umgeändert, worin er demkorrekten Ohr seine» jüngeru Jahre die Kühnheitder Wendungen, den seinen Geschmak, das unver-gleichliche Salz und selbst (Zeuge sei sein Prologzum Kalo) de» Adel der Gedanken und die Erha-benheit der Bilder beifügte, welche die Poesie seinerreifer» Jahre schmükken; allein so sehr sich Pope injeder andern Beziehung verbesserte, blieb doch seineIdee von landschaftlichen Gemälden stets beinahedieselbe, d. h. so beschränkt als möglich. Und diesespersönliche Gebrechen blieb auch das Gebrechen seinerganzen Schule — das hervonreteude Gebrechen derfranzösischen Schule bis auf diesen Tag. Hat sichPope den Herbst zur Jahreszeit eines kleinen Hir-tengedichts auserlesen, so wählt er sich den „ton-vollen Hylas" zn seinem Sänger, und nachdem eruns erst gesagt:
Zur milden Ruh sank Phöbus Angesicht
Und flok'ge Wolken säumte Purpurlicht
wird weiter berichtet, der tonvolle Hylas
Eutlvkt den Felsen und den Berge» Zäbren.
Schon bellt Arktur die hochg-schoßnen Aehren;
Vom schweren Zweig scheint goldner Früchte Glut,
Die Traube schnullt von Weines holder Flut,
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