entschieden franzSstrend und gekünstelt»- Glätte,Eleganz, epigrammatische Spizzung sind ihre Haupt»Merkmale; in den reimlosen Jamben dagegen, jeneredeln von Surrey eingefnhrlea und von Shakespearevervvllkomneten Dersart, scheint der alte Geist derenglischen Porste hartnäkkig und entschlossen Standgehalten zu haben. Im nämlichen Jahr, wo Popedie Dnnziade herausgab, erschien der „Sommer"von Thomson. Zwei Jahre früher, 1716, war alsErstling der Jahrszeiten der Winter zu dem Schazder englischen Porste gefügt worden, anfänglich un-bemerkt, bald aber durch Whatekey, vielleicht denbesten Kritiker, hervorgehoben und durch seine Be-wunderung derjenigen des grösern Haufens empfolen.Die Jahrszeiten sind ein durchaus nationales, durch-aus englisches Gedicht, wobei jedoch Thomson sowenig als irgend ein englischer Dichter grosen Na-mens der Affektation, antiken Vorbildern nachzu-haschen, gänzlich entging. Wirklich findet stch dieseKünstelei selbst unter denjenigen Dichtern, welcheden nationellen Karakter am reinsten in stch tragen,gar nicht selten. Nikolas Grimoald, nach Surre»der zweite englische Dichter in reimlosen Versen, —eben so wol Uebersezzer als selbstschaffender Genius —ist rin merkwürdiges Beispiel dieses Vereins vonenglischem Geist mit lateinischer Schule. So folgenin seinem Gedicht auf die Freundschaft nach denSeilen:
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