für Alles, was veredelt, verfeinert, erhebt? Solldieser Zustand ewig dauern auf Erden, warum dannnoch ringen um eine Freiheit, die doch nur Wenigegcviescn; um eine Aufklärung, die nur «in paarLichtfunkeu in eine dichte Nacht zu werfen vermag;um eine politische Elükseligkeit, die eineu Thronstüzt, einem Triumphwagen die Rosse vorschirrt undden Worten der Redner Flügel ansezt, all dieseHerrlichkeiten aber gleichwol als kleine Ausschnittchender Welt zurüklätt, die keinen Grau aufwägen vonder unendlichen Summe des menschlichen Elends?Ist Dies das ewige Los der Sterblichkeit, dann lastuns unsere Bücher fchli sey und wie Auakreon mitdem Leben tändeln; last uns von Wein und Rosenträumen, und dehnen wir, da unsre ernstlichstenBemühungen so wenig für das Wol Anderer ver-mögen, unsre Hofmrngeu und Genüsse nicht über denengen, sichern Kreis unsres Ichs hinaus. Blikthin auf die Bewegung und Gährnng der jezzigenWelt. Unter welchem Vorwand kann Der, welcherin der angegebnen Beziehung dir Vergangenheit fürden Spiegel der Zukunft hält, sich einem Interessefür irgend eine Sache oder ein Princip hingrben,als sofern sein eigner, unmittelbarer Dortheil davonabhäugt? Ist er gründlich und ehrlich mit der Ge-schichte und dem Fortschritt der Menschheit bekant,wie eitel müssen ihm die Kämpfe und Bestrebungender Menge erscheinen! Warum macht sich das Volkein Trugbild? Warum die Hvfnung und der Streit
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