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Helena war bei ihren Beileidsbezeugungen ungemeinzärtlich. „Ermutdigen Sie sich, Ferdinand", sprachsie, ,,nm Ihretwillen Hab ich Lord Rufus Pumilioabgewiesen!" „Bnbetungwürdigr Herablassung,"rief unser Held. „Freilich ist Ru'us nur vier Fußzwei Zoll hoch, und hat Haare wie eine Gichtrose."
„Nicht Jedrrman ist so reizend wie FerdinandFitzrvy", war die Antwort.
Ferdinand ging weg um der Eröfnung des »heim-lichen Testaments beiznwohnen.
„Ich vermache," schrieb der Erblasser (der be-sagtermaßen stets ein wenig den Satiriker gemachthatte), „meinen Antheil au der Bank und meinganzes Vermögen mit Ausnahme der Legate an"(— hier wischte Ferdinand Fitzrvy seine schönenAugen mit einem fein gestikten Batistschnupftuch) —„meinen natürlichen Sohn, John Spriggs, einenfleisstgen, arbeitsamen jungen Menschen, welcher demGeschäft Ehre machen wird. Edmals hatte ich dieAbsicht meinen Neffen Ferdinand zum Erben einzu-sezzrn, aber ein solcher Lokkenkopf kann für Rechnun-gen kein Talent haben. Ich brauche einen Geschäfts-mann zn meinem Nachfolger, keinen Adonis, undHerr Ferdinand Fitzrvy ist um Vieles zu schön füreineu Bankier; sein gutes Aussehen wird ihm ohneZweifel jede Erbin in der Stadt gewinnen. Unter-dessen vermach' ich ihm zur Anschaffung einer Toi-lette tausend Pfu-nd."