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erlangen. Sie brüten über den Milben in einemeinzigen Blatt vom Baum der Erkentniß.
Gewöhnliche Geister verwechseln oft mit Frivo-lität was nur Anzeichen einer gewissen Verfeinerungdes ganzen Menschen ist, die ihr Gepräge demKleinen wie dem Grosen anfdrükt. Bei den meistenausgezeichneten Männern ist irgend eine Leidenschaftder Intelligenz mit besonderer Stärke entwikkelt,die dann ihren Gegenstand bis ins Eiuzelste verfolgt.Sv sprach sich bei Göthe jener vorherrschende Hangzur Ordnung und Harmonie, der ihn zum gröstenliterarischen Künstler aller Zeiten machte, in derSauberkeit seiner Handschrift, in der Sorge fürgefällige Anordnung seines Geräthes und seinerPapiere, in seinem Widerwillen gegen einen einzigenTintenflek auf einem Manuscript aus. Diese Beach-tung von Kleinigkeiten war keine Frivolität — siewar ein Zng seines Sclbsts, gehörte dem Künstleran: ohne fle würde Das, wodurch er zu Dem wurdewas er war, nicht zur Gewohnheit des Geistes inihm geworden sein. Dieselben Züge kann man ingeringerem Grad bei Pope wahrnehmen. Bei ihmwar es minder Liebe zur Ordnung und Harmonie,als zur Sauberkeit — (einem Theil der Ordnung).In den meisten Dichtern ist Liede zum Schönen diestärkste geistige Leidenschaft und deutet sich dannhäufig durch die Eleganz der häuslichen Einrichtungan. * * * * * der durch den Wurf eines Vorhangsschwer zu befriedigen ist, ist nicht frivol: erzeigt