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Meyer in der fremden Stadt einen Bürgen her be-kommen? Herr Meyer begab sich ins Gefängniß.
„Das nenn' ich mir eine seltsame Act die Leutezu bczalen!" sprach er.
Um sich die Zeit zu vertreiben, trachtete HerrMeyer, der von höchst geselliger Natur war, Be-kantschaft mit einigen seiner Mitgefangenen zumachen. „Warum sind Sie im Gefängniß?" fragteer einen stämmigen Mann von respektabel», Aussehen,der sehr erbost zu sein schien. „Was ist Ihr Ver-brechen ?"
„Verbrechen, mein Herr, ich?" rief der Ge-fangene. „Ich wollte nach Liverpool reise» um meineStimme bei der Wahl abzugeben, als ein Freunddes entgegenstehenden Kandidaten mich wegen -oo»Pfund verhaften ließ. Eh ich einen Bürgen bekomme,ist die Wahl vorüber I"
„Was Sie mir sagen! Sie zu verhafte», um dieStimme nicht geben zn können, die Ihnen nach Fugund Recht gebürt! Ist das Gerechtigkeit?"
„Gerechtigkeit? nein!" rief der Freund, „esist Haftgesez."
„Und warum sind Sie im Gefängniß?" fragteder Kaufmann mitleidig ein abgemagertes, leichen-ähnliches Wesen, das dann und wann ein von Thrä-nen zerfressenes Schnupftuch an di- Augen hielt.
„Ein Advokat erbot sich gegen einen meinerFreunde ihm einen Wechsel zu diskontiren, fallt ereinige Namen zur Jndosffruug erhalten tönte. Ich