„Und was," fragte er einen Mensche», den ergebeten ihn nach dem Haus des Kapitäns zn bringen,„was ist das für ein schönes Schiff dort?"
„Der Royal Salley," erwiederte der Mann;„nach Kalkutta bestimt; - segelt morgen ab. Aderhier ist Kapitän Jones Wohnnng, mein Herr; Derkan» Ihnen alles Nähere darüber sagen."
Der Kaufmann verbeugte sich und pochte an einHaus von rvthen Baksteinen mit grüner Thür undmessingenem Thürklopfer. Kapitän Gregor Joneswar ein langer Mann mit einer blauen Jakke ohneSchöße, hohen Bakkenknvchen, kleinen Angen, undseine ganje Erscheinung drükte aus, was man ge-meinhin „die rauhe Ehrlichkeit des Seemanns" zubetiteln pflegt.
Der Kapitän schien etwas verlegen, als erseinen Freund gewahr wurde. Er bat um etwaslängere Frist. Der 'Kaufmann zog rin bedenklichesGesicht — drei Jahre waren bereits um. Der Ka-pitän führte Einsprache; — der Kaufmann drängte; —der Kapitän polterte; — der Kaufmann ward hizzigund fing an zu drohen. Auf einmal änderte sichHr. Jones Benehmen: er schien in sich zu gehen,bat um Verzeihung, versicherte er rönne das Geldleicht schaffen, hieß den Kaufmann in seinen Gasthofzurükkehren, und versprach sich noch während desheutigen Tags bei ihm einzufinden. Herr Meyerging nach dem Gasthof und bestellte ein vortreflicheSMittagmal. Die Zeit verstrich — sein Freund kam