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ist hier ffir mich noch übrig? Niemand, den ichliebe, oder der sich nm mich bekümmert —Niemand!"
Jetzt bot Clifford in seiner Antwort all seinenMnth ans; vielleicht jetzt, da er fühlte (obgleichseine Kunde von dieser Sache noch sehr verworrenund nnvollkommen war,) sein Herkommen sey demihrigen nicht ungleich, da er in ihrer blassen Wangeund ihrer eingefallenen Gestalt las, oder zu lesenglaubte, daß : sie verlassen — sie tödten heiße, unddaß Edelmuth und Selbstaufopferung jetzt zu spätkommen würden, — diese Gedanken, vielleicht ver-bundemmit einer Liebe, die über alle Beschreibunghinaus ihn beseelte, und einer Liebe- von ihrerSeite, der zu widerstehen über Menschenkräste hin-auSgieng, überwältigten und besiegten ihn völlig.Doch, wie schon gesagt, tönte seine Stimme mitleisem, ruhigem Ton ihr ins Ohr, und nur seinAuge, das von fester verschloßner Hoffnung leuch,tete, verrieth seine Seele. „Lebe denn!" sagte er,«IS er schloß- „Meine Schwester, meine Geliebte,meine Braut, lebe! in einem Jahr von heute an-..ich wiederhole . . . ich verspreche es dir!"
Die Unterredung war vorüber und Lucie kehrt«mit festem Schritt nach Hause zurück. Sie warzu Fuß; der Regen fiel in Strömen, aber trotzihrer schwachen Gesundheit schadete es ihr nichts;und als sie binnen einer Woche von diesem Tagan las: Clifford sey nach dem Ort seiner Strafeabgereist, las sie die Nachricht mit festem AugeBulrver s Kvinane. XXX 5