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Fünfunddreißigstcs Kapitel.
Wie kommt cs doch, daß uns zu Zeiten, über-wältigend aber unbeschreiblich, eine Angst, eine Ban-gigkeit beschleicht? Wie kommt cs. baß wir schaudernohne eine Ursache, und das warme Lcbensblut in sei-nem Lauf stocke» fühlen? Sind uus die Tobten nahe?
Falkland.
Was sagst Du? Gräßlicher Gedauk'! ich fühl' ihnMein eistg Herz umwinden, wie die SchlangeSich tödtlich, sicher um die Beute ringelt!
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Was! in der todesstillen EinsamkeitFloh diese fürchterliche Seele?
Liebe und Haß.
Den Abend, der dem Morgen voranging, woobiges Gespräch vorfiel, brachte Brandon allein inseinem Huartier in-zu. Er hatte sich zu un-
wohl gefühlt, um dem gewöhnlichen Gelage anzu-wohnen, und saß in trägem Brüten da in der Ein-samkeit des altmodischen Zimmers, das ihm ange-wiesen worden war. Zwei Wachskerzen ans demplatten, hübschen Tisch, kämpften mit mattem Lichtegegen die Düsterheit des schwerfälligen Getäfers,