61
England durch irgend eine überflüssige Verzöge-rung sollte gehemmt werden.
Das erste Gerücht indessen hinsichtlich Bran-donS, welches London erreicht hatte, war: er sei)in einer Ohnmacht anfgesnnden worden und liegegefährlich krank bei Manlcverer; und noch ehedie zweite, gewisse und traurigere Nachricht an.'angte,hatte Lncie ans der sichtbaren Unruhe Barlow's, densie ängstlich herüber und hinüber befragte, und der,seinem Herrn wirklich zngethan, sich leicht zurMitthcilung bewegen ließ, die erste, noch Hoffnunggebende Knude sich verschafft. Zu Barlow's ge-heimer Freude entschloß sie sich augenblicklich, zudem krank Geglaubten zu reisen; und von Barlowund ihrer Dienstfrau begleitet eilte das zärtlich.«Mädchen an dem Abend des Tages, wo der Grasabreiste, nach Mauleverers Haus. Obgleich sichdie Wagen nicht begegneten, vielleicht weil dirPferde in verschiedenen Gasthäusern gewechseltwurden, war doch Lucir noch nicht weit gekommen,als Barlow durch das Geschwätz aus der Straßeden wahren Stand der Sache erfuhr. Schon aufder ersten Station näherte er sich mit trauervollecMiene dem Wagenschlag, kündigte Lneien au, daßes nutzlos sey, weiter zu fahren und bat sie nmzu-kehren. Sobald Miß Vrandou die erste Bestürzungüberwunden hatte, welche diese Botschaft ihr ver-ursachte, sagte sie mit Ruse: „Nun, Barlow, wennes sich so verhält, so haben wir doch noch eine Pflichtzu erfüllen. Befehlt den Postkuechten. zuzufahres."