Druckschrift 
7 (1834)
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

nur immer bei dem guten Peer seyu konnten. Schondurch Brandons Tod uns seiner weltlichen Filososieder Sorglosigkeit aufgeschreckt, war er in diesemAugenblick für heilsame Eindrücke des Gewissensempfänglicher, als er vielleicht je gewesen war;und er konnte nicht ohne einige Gewissens-Beklem-mungen an das Verderben denken, worin er dieMutter des Menschen gestürzt, welchen er so ebenauf den Tod angcklagt hatte. Er entließ Dummieund nach einer kurzen Ueberlegung verlangte erseinen Wagen, überließ die Beerdigung seinesFreundes der Sorge seines Haushofmeisters, undfu':r nach London und dort vor das Haus des Staats-sekretärs des Departement deS Innern. Wirnioch.ten dem edlen Bereuenden nicht gern Unrecht thuii;aber wir wagen den Verdacht auszusprechen, erwürde wohl kaum eine mündliche Verwendung umGnade für den Gefangenen einer schriftlichen vor-gezogen haben, hätte er nicht gewisse Anwandlungenvon Unbehagen in seinem Landhaus verspürt, dasvon Len unheimlichen Feierlichkeiten eines Leichen-begängnisses überschattet war. Brandons Briefund Manleverers Verwendung wirkten für Cliffordeine Milderung des Urthcils ans. Er wurde zulebenslänglicher Deportation begnadigt. Ein Schiffwar bereit unter Segel zu gehen und Maulcverer,zufrieden, ihm das Leben gesichert zu haben, hegtedurchaus kein Verlange», daß seine Abreise von