Druckschrift 
7 (1834)
Entstehung
Seite
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Wahrlich, mein Fräulein, ich kann nicht ad-sehe»/ was cs nutzen soll, wenn Sie sich bei Ihrerangegriffenen Gesundheit so schauerlich bemirnhigcn.Wenn Sie mich hinschicken wollen, so will ich da-für sorgen, daß -den Resten meines armen Herrnjede Ehre widerfahre."

AIS mein Vater todt dalag," sagte Lucie,mit ernster und trauriger Festigkeit in ihrem We-sen,da sandte Er, der jetzt nicht mehr ist, keinenStellvertreter, um einem Bruder die letzten Pflich-ten zu erweisen, und auch ich will keinen senden,nm die einer Nichte zu erfüllen nnd will zeigen,daß ich die Dankbarkeit der Tochter nicht vergessenhabe- Fahrt zu! "

Wir haben schon gesagt, cs habe Zeiten gege-ben, wo Lucie sich von einem ihr sonst nicht gewöhn-lichen Geiste beseelt zeigte, und jetzt thronte daSgebieterische Wesen ihres OheimS ans ihrer Stirne.Die Pferde flogen fort und Lucie blieb einige Mi-nuten stumm. Ihre Frau wagte nicht zu sprechen.Endlich wandte sich Miß Brandon nm, bedeckteihr Angesicht mit den Händen, und brach in soheftige Thronen aus, daß sie dadurch ihre Beglei-terin mehr noch als durch ihr vorheriges Schwei-gen beunruhigte.Mein armer, armer-Oheim!"schluchzte sie, und das war alles, was sie sagte.

Wir müssen Lucienö Ankunft in NauleverersHaus übergehen, übergehen die trübseligen Tage,welche verflossen, bis der fühllose Leichnam dem