Druckschrift 
7 (1834)
Entstehung
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nahm seinen Sitz nicht wieder ein, sondern behieltdieselbe Stellung, in welcher er die Ordnung derDinge umgekehrt, und über dem Ankläger denBittenden vergessen gcnincht hatte. Und Brandonselbst, ohne zu sprechen oder .sich zu bewegen, sahihn immer nur stumm an. So, mit erhobenen Stir-nen und marmornen Gesichtern, worin das Der.achtende und Entschloßne doch nicht ganz iedenRest von Pein und Furcht vernichtet hatte, sahensie einander an, wie sich etwa die zwei Männerin der morgenländischen Erzählung mögen angesehenhaben, welche die Macht besaßen, sich mit ihrenBlicken einander zu tödten-

Was in diesem Augenblick in Brandons Brusttobte, wäre vergeblich errathen zu wollen. Er zwei-felte keinen Augenblick daran, seinen laug verlor,neu, seinen sehnsüchtig gewünschten Sohn vor sichzu sehen- Bis zu jeder Fiber, zu jedem Win-kel seiner düster« und verschlungenen Seeledrang diese Gewißheit, mit ihrem gräßlichen, uir-widerstehlichen Licht ihn zerstörend. Das früheste,vielleicht das stärkste, obwohl oft am wenigsten ge-standene Streben.seines Geistes war das Verlair-gen: die gesunkne Ehre seines Hauses wieder neuzu gründen; jetzt sah er den letzten Sprvßling des-selben vor sich, bedeckt mit der schwärzesten Schmachdes Gesetzes. Er hatte nach weltlichen Ehren ge-geizt, jetzt erblickte er den rechtmäßigen-Nachfol-ger derselben einen überwiesene» Missethüter!