letzten Worte des Gefangenen erzeugt hatten. Viel-leicht mochte es hauptsächlich Herruhren von deinbeiden gemeinschaftlichen Ausdruck heftiger Bewe-gung, welche durch eiserne, trotzige CharakterstärkeÜberwältigt ward; oder vielleicht machte jetzt, daauf dem Antlitz des Gefangenen die aschgraue Bläffeder Erschöpfung an die Stelle der aufgeregtenRothe getreten war, die dadurch entstandeneAehn-lichkcit der Gesichtsfarbe, die Aehnlichkcit überhauptauffallender als vorher; oder vielleicht hatten dieZuschauer bisher keine so scharfe, oder um uns soauszndrücken, so abwägcnde Blicke auf die beidengeheftet. Wie dem auch sey, die Aehulichkeit zwi-schen diesen Männern in so himmelweit verschiede,uer - agc, eine Aehnlichkcit, welche in gewissen Au-genblicken, wie wir angedeutct, Lucien sich über,rnscheud anfgedrängt hatte, war jetzt entschiedenund unverkennbar; die gleiche dunkle Gesichtsfarbe,der gleiche stolze, römische Umriß des Gesichts, disgleiche hohe Stirne, gleich auch die widrige undsarkastische Herbigkeit um den Mund, welche beiBrandon den hervorstechendsten Zug ausmachte,und das Einzige war, was der ausnehmenden Schön-heit Cliffords Eintrag that. Aber vor Allem dergleiche unbeugsame, verachtende, eisenharte Geist,wenn gleich er bei Brandon den stattlichen Anstrichdes Majestätischen anuahm und bei Clifford alsder verzweifelte Trotz des Banditen erschien, prägtesich in beiden aus. Clifford, als er schon schwieg.
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