menschlichem Natur für mich zu hoffen? Wahr istes, es haben sich in neuerer Zeit diese sonderbarenErschütterungen des Körpers mit etwas beunruhi-gender Schnelligkeit wiederholt; vielleicht hat dieseArznei, welche die Hual Einer Krankheit heilte,eine andre, schneller tödtcnde erzeugt. Aber war-um soll ich dieß glauben? Mein Schlaf ist gesundund ruhig, meine Lebensweise gemäßigt, mein Geistthätig und hell wie in seinen besten Lagen. Inmeiner Jugend spielte ich nie den Verräther anmeiner Gesundheit; warum sollte sie mich an derSchwelle des Alters im Stich lassen? Ja, ja, dassind nur vorübergehende Neckereien, Erkältungendes Bluts, das anfängt dünn zu werden. Soli ichmich gewöhnen in meiner Diät weniger streng zuwerden? Vielleicht belohnt der Wein meine Ent-haltsamkeit, vermöge der ich seinen Genuß zum blo-ßen Vergnügen mir versagte, und wird mir eineHerzstärkung im Nothfalle. Ja, ich will die Aerztefragen, ich will fragen; ich darf noch nicht sterben.Ich habe — laß sehen — drei, vier Stufen nochzu erreichen, che die Leiter ganz erstiegen ist- Undvor Allem muß ich mein Kind wieder bekommen.Lucie mit Mauleoerer verheirathet, ich selbst Peer,mein Sohn vermählt mit — Wem? Ich wünschezu Gott, daß er noch nicht verheirathet seyn möge !meine Neffen und meine Kinder Edelleute! dasHaus Branden wieder hergestellt, meine Macht vonden Mensche» angestaunt, mein Ruf ans eine»
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