Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
106
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in Anspruch nimmt. Erinnerst Du Dich jenesAbends auf dem Rhein, o selige, selige Stunde!

als wir vom Ufer aus Musik vernahmen, nichtso künstlich daß sic a» sich selbst des Hinbörcnswcrth gewesen wäre, aber zu der Stunde und demOrt passend, so das; wir still wurden um siebesser zu vernehmen; und als sie unmcrklich auf demWasser dahinstarb, kam eine Art Webmuth überuns; wir fühlten daß Etwas, das die Landschaftmild gemacht hatte, weg war, und wir sprachennicht mehr mit so leichtem Herzen wie vorher. Ebenso, mein einzig geliebter, mein einzig angebcteterLrevylyan, eben so ist der Eindrnk den unsre kurzeLiebe das Dasein Deiner armen Gertrud DeinemGedächtnis; znrüklasseu sollte. Ein Ton ein Bild

soll Dich eine kurze Zeit und nicht länger ver-folgen, bis Du für den Ruhm, der Deiner auf dereiugeschlagenen Bahn wartet, wieder empfänglichwirst!"

Als jedoch Gertrud Dieses gesagt, wandte sie sichzu Trevylyan und beim Anblik seiner Todesgnalkonnte sie nicht länger an sich halten. Sie fühltedas; ein Trost hier ein Hohn sei; sie warf sich anseine Brust und sie vereinigten ihre Thränen miteinander.