Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
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Wahrhaftig," entgegnete Faisenheim, undschiktesich zum Sprechen an, wie Acneas am Hof vonKarthago;wahrhaftig, ich weis; nur Wenig wasEure Majestät auf dem gegenwärtigen Standpunktder Menschenangelegenheiten intercsfircn könnte,ausgenommen das; Hochdieselben heut zu Tag nochganz in eben so hohen Ehren stehen, wie zur Zeitals der römische Eroberer sein Knie in den Tau-nusbergen vor Iknen beugte. Eine grose Anzahlkleiner runder Unterthane» von Jknen wird vonden Vermöglichen stets mitgetragen und von den Armenmit hoffnungloser Anbetung ersebnt. Aber darfich mir die Freiheit nebmen Eure Majestät zu be-fragen, was aus Dero Vetter, dem König der Gold-minen geworden? Wol weiß ich daß selbiger keineHerrschaft in diesen Thalen ausübt und wunderemich deshalb über seine Abwesenheit von Ihrem Hofnicht; aber ich bekomme so wenig von seinen Un-tertbancn aus Erde» zu sehen, daß ich fürchtenmüste, mit seinem Reich sei cs ziemlich am Ende,säh ich nicht daß man einer beinah unsichtbar ge-wordenen Macht gleichwvl allenthalben die unter-würfigste Huldigung darbringt."

Der König der Silberminen holte einen tiefenSeufzer.Ach Prinz," erwiedertc er,nur zurichtig schließest Du auf den Untergang des Reichsmeines Vetter». Sv Viele seiner Unterthanen sindnach und nach zum Kriegsdienst auf der Oberweltgeprest worden und nie zurükgekehrt, daß seine Lande